Davor war das Barometer fünf Quartale in Folge gesunken. Über alle Segmente hinweg werde ein verheissungsvoller Start ins Baujahr 2019 erwartet, heisst es in einer Mitteilung der Credit Suisse vom Donnerstag. Die Grossbank erhebt den Index vierteljährlich zusammen mit dem Schweizerischen Baumeisterverband.

Im Hochbau dürften die Umsätze demnach im Vergleich zum Vorquartal saison- und arbeitstagbereinigt um 5,5 Prozent zulegen. Für den Tiefbau wird mit einem Anstieg um 1,4 Prozent gerechnet.

Mittelfristig wird jedoch ein begrenztes Aufwärtspotenzial für die Umsätze des Bauhauptgewerbes gesehen, schreibt die CS weiter. Das breit abgestützte Wirtschaftswachstum verliere allmählich an Kraft und die BIP-Prognose für die Schweizer Volkswirtschaft laute auf +1,7 Prozent.

Der Angebotsüberhang auf dem Wohnungsmarkt dürfte sich gleichzeitig weiter verschärfen und die Investitionsbereitschaft dämpfen. Bereits 2018 seien die geplanten Bauinvestitionen gemäss Baugesuchen gegenüber dem Vorjahr um 7,5 Prozent gesunken. Die Negativzinsen dürften aber noch für einige Zeit ihre Wirkung entfalten. Mit einem ersten Zinsschritt der SNB rechnet die CS nicht vor dem zweiten Quartal 2020.