Aussenhandel

Schweizer Aussenhandel schwächelt im Oktober auf hohem Niveau

Die Uhrenindustrie hat die schwierigen Jahre vorerst hinter sich gelassen: Die Exporte wuchsen im Oktober um mehr als 9 Prozent. (Themenbild)

Die Uhrenindustrie hat die schwierigen Jahre vorerst hinter sich gelassen: Die Exporte wuchsen im Oktober um mehr als 9 Prozent. (Themenbild)

Die Schweizer Ausfuhren haben im Oktober weiter zugelegt: Im Vergleich zum Vorjahresmonat wuchsen sie um 5,0 Prozent. Allerdings stockt das Wachstum.

Verglichen mit September gingen die Ausfuhren um 2,0 Prozent zurück. Damit habe sich das Exportwachstum seit dem Rekordmonat Mai etwas verlangsamt, teilte die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) am Dienstag mit. Unter dem Strich resultierte ein Handelsüberschuss von 2,4 Milliarden Franken.

Die dynamische Entwicklung bei den Exporten war breit abgestützt. Fast alle Handelssparten entwickelten sich positiv; bei den Fahrzeugen, der Metallindustrie, den Textilien und den Bijouterie-Produkten war das Plus sogar zweistellig (15,5 bis 19,4 Prozent). Die Uhrenbranche erholt sich nach schwierigen Jahren weiter, die Exporte in diesem Bereich legten um 9,3 Prozent zu.

Einzig die chemisch-pharmazeutische Branche verzeichnete im Oktober ein Absatzminus, es belief sich auf 1,0 Prozent. Die Zollverwaltung begründet dies mit rückläufigen Medikamentenlieferungen um 413 Millionen Franken (-11 Prozent).

Die Schweiz steigerte ihre Exporte in alle bedeutenden Absatzregionen. Die Verkäufe nach Lateinamerika und Afrika stiegen gar um mehr als ein Viertel.

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