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Schweizer Aktienmarkt profitiert von guten Vorgaben aus Übersee

SMI stieg um 1,85 Prozent (Archiv)

SMI stieg um 1,85 Prozent (Archiv)

Der Schweizer Aktienmarkt hat deutlich im Plus geschlossen. Der Leitindex hatte zu Beginn des Handelstages von freundlichen Vorgaben aus Übersee profitiert.

Der SMI stieg bis zum Handelsschluss um 1,85 Prozent auf 6'277,16 Punkte. Der Swiss Performance Index (SPI) legte um 1,81 Prozent auf 5'417,63 Punkte zu.

Als Überraschung kam die Leitzinserhöhung der australischen Zentralbank. Die Notenbank hat damit als erste der G-20-Staaten damit begonnen, den im Zuge der Finanzkrise eingebrachten geldpolitischen Stimulus zurückzufahren. Der Einfluss auf das Marktgeschehen war aber sehr begrenzt.

Angetrieben wurden die Gewinne im SMI durch die Bank- und Versicherungspapiere. Credit Suisse verteuerten sich um 4,4 Prozent, UBS um 4,2 Prozent, GAM und Julius Bär um je 3,2 Prozent. Unrühmliche Schlagzeilen machte die UBS. Swiss Re legten um 4,7 Prozent zu und Swiss Life um 3,8 Prozent.

Überflügelt wurden die Finanztitel nur noch von Petroplus (+6,1 Prozent) und Clariant (+5,7 Prozent). Aber auch andere zyklische Werte wie Adecco (+3,6 Prozent), Holcim (+3,5 Prozent) oder Logitech (+3,5 Prozent) legten deutlich zu. Händler führten dies auf die allgemeine Erholung der Notierungen am Gesamtmarkt zurück.

Die als defensiv geltenden SMI-Schwergewichte Nestlé (+1,0 Prozent), Roche (+0,9 Prozent) und Novartis (+0,3 Prozent) blieben hinter dem Gesamtmarkt zurück. Das Schlusslicht im SPI bildeten die Valoren von Tec-Sem mit einem Abschlag von 7,9 Prozent.

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