"Dies ist das erste Mal in unserer Geschichte, dass geschuldete Steuergelder aus der Schweiz in dieses Land fliessen statt umgekehrt", sagte Osborne.

Die beiden Länder hatten sich im vergangenen Jahr auf ein Abkommen geeinigt, das für britisches Schwarzgeld eine pauschale und anonyme Versteuerung vorsieht. Zudem verpflichteten sich die Schweizer Banken zu einer Vorauszahlung von 500 Millionen Franken, die nach Inkrafttreten des Abkommens Anfang 2013 geleistet werden sollte. Dieses Geld wurde laut Osborne nun überwiesen.

Die britischen Kunden müssen gemäss dem Abkommen zwischen 21 und 41 Prozent der Schwarzgelder abliefern. Für die Besteuerung künftiger Kapitalerträge hat die Schweiz mit Grossbritannien Sätze zwischen 27 und 48 Prozent vereinbart.