Grüne Wirtschaft

Schweiz soll bis 2020 bei Cleantech an die Weltspitze

Bundesrätin Doris Leuthard möchte sauberere und ressourcenschonende Technologien fördern (Archiv)

Bundesrätin Doris Leuthard möchte sauberere und ressourcenschonende Technologien fördern (Archiv)

Die Innovationskraft im Cleantech-Sektor der Schweiz ist seit 2000 merklich erlahmt. Mit einem Masterplan will ihm der Bund Flügel verleihen und ihn bis 2020 an die Weltspitze bringen. Neu-Umweltministerin Doris Leuthard stellte die Details dazu vor.

Der Masterplan basiert auf einer Vision und formuliert vier Ziele, welche die Vision bis bis 2020 umsetzen sollen. Die Vision: Die Schweiz soll ihren Ressourcenverbrauch auf ein naturverträgliches Mass herunterschrauben. Dabei soll sie bei sauberer Technologie als Wirtschafts- und Innovationsplatz führend werden und weltweit Impulse aussenden.

Die Ziele: Das erste setzt bei der Stärkung von Forschung und Wissen über saubere Technologien an. Das soll die Schweiz in ausgewählten Teilbereichen des Sektors an die Weltspitze katapultieren. Zweitens fasst der Bundesrat eine verbesserte Innovationskraft der Branche ins Auge: Die Unternehmen sollen das Wissen der Hochschulen wirksam umsetzen können.

Als drittes Ziel formuliert der Masterplan, dass ressourcenschonende Technologien bei Entwicklung, Nachfrage und Einsatz im Umwelt- und Energiebereich zum Durchbruch kommen. Und letztlich soll sich die Schweiz in der internationalen Wahrnehmung als führender Cleantech-Standort etablieren.

Zuerst einmal geht der Masterplan bis Ende Februar 2011 in die Vernehmlassung, wie der bundesrätlichen Terminierung zu entnehmen ist. Verabschieden will ihn der Bundesrat als Grundlage für die entsprechenden Politikfelder im Frühling. Anschliessend erfolgt eine systematische und gezielte Beobachtung der Umsetzung.

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