Dies obwohl der Maschinenbaukonzern Währungsgewinne von rund 2,5 Mio. Fr. verzeichnete, wie es im Communiqué heisst. Im Vorjahressemester hatte Schweiter einen Reinverlust von 1,5 Mio. Fr. erzielt.

Der Betriebsverlust betrug 13,7 Mio. Franken, nach einem Betriebsgewinn von 0,4 Mio. Fr. im Vorjahr. Der Bestellungseingang im Halbjahr belief sich auf 33,4 Mio. Franken, ein Rückgang von 63 Prozent zum Vorjahr.

Schweiter hatte die Optiksparte im Juni 2008 nach Frankreich veräussert. Von den verbliebenen Sparten wurde SSM Textilmaschinen nun besonders hart von der Wirtschaftskrise getroffen.

Sie verzeichnete 74 Prozent weniger Bestellungen. Der Spartenumsatz sank um 71 Prozent. Dank rigorosem Kostenmanagement konnte der Verlust in Grenzen gehalten werden, wie Schweiter schreibt. Der Betriebsverlust der Sparte betrug 5,7 Mio. Franken.

Bei Ismeca Semiconductor brach der Bestellungseingang um fast die Hälfte ein. Der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahr um 63 Prozent. Diese Sparte konnte das fehlende Volumen mittels straffem Kostenmanagement aber nicht kompensieren. Das Betriebsverlust betrug 7,1 Mio. Franken.

Der Ausblick von Schweiter ist relativ zuversichtlich: Der positive Trend beim Auftragseingang, die optimistischere Zukunftseinschätzung der Kunden sowie ein gewisser "Investitionsstau" liessen ein deutlich besseres zweites Semester erwarten.