Finanzmärkte

Schwache Konjunkturdaten belasten US-Börsen

Börsenhändler in New York (Archiv)

Börsenhändler in New York (Archiv)

Schwache Konjunkturdaten haben die US-Börsen ins Minus gezogen. Der für die US-Wirtschaft zentrale Dienstleistungssektor beschleunigte im Juli überraschend seine Talfahrt. Zudem fiel der Stellenabbau in der Privatwirtschaft höher aus als erwartet.

Beides liess die Anleger abermals an der Kraft der Wirtschaftserholung zweifeln. Experten sprachen nach der jüngsten Rally auch von Gewinnmitnahmen und einer Verschnaufpause des Marktes.

Zudem drückten schwache Zahlen des Konsumgüter-Giganten Procter & Gamble auf die Stimmung. Dagegen erlebte der angeschlagene Versicherer AIG ein wahres Kursfeuerwerk, weil die Anleger bei den für Freitag erwarteten Quartalszahlen auf eine Stabilisierung setzen.

Der Dow Jones pendelte im Verlauf zwischen einem Hoch von 9318 und einem Tief von 9206 Punkten. Er verliess den Handel 0,4 Prozent leichter bei 9280 Zählern. Der breiter gefasste S&P-500-Index verlor 0,3 Prozent auf 1002 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gab 0,9 Prozent auf 1993 Stellen nach.

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