Autoindustrie

Schon wieder: Toyota ruft tausende Autos zurück

Ein Toyota Prius, das Modell, das der Konzern zurückgerufen hat

Ein Toyota Prius, das Modell, das der Konzern zurückgerufen hat

Der japanische Autokonzern Toyota ruft erneut zehntausende Fahrzeuge in seine Werkstätten zurück. Betroffen sind über 105'000 Autos seines Hybrid-Modells Prius I. Dies es mal ist die Lenkeinheit die Ursache.

Die Fahrzeuge der ersten Prius-Generation wurden zwischen 1997 und 2003 gefertigt. Grund für den Rückruf seien Probleme mit der Lenkeinheit. Im schlimmsten Fall könne sich das Lenkrad nicht mehr bewegen lassen.

Die Rückrufaktion trifft vor allem Japan und die USA. Aber auch in der Schweiz sind Autos des Modells verkauft worden. "Hierzulande sind 266 Autos vom Rückruf betroffen", sagte Toyota-Schweiz-Sprecher Mark Strähl auf Anfrage. Er betonte, dass die Rückrufe freiwillig seien: "Es sind bisher keine ernsthaften Probleme aufgetreten."

Neben Prius I hat Toyota zudem 34'000 Kleinwagen der Marke iQ zurückgerufen. Bei diesem Modell bestehen Mängel am Bremszylinder. Dieser Rückruf betrifft die Schweiz gemäss Strähl aber nicht.

Toyota gerät wegen seiner zahlreichen Rückrufaktionen immer wieder in die Schlagzeilen. Der japanische Autokonzern hatte im vergangenen Jahr und zu Beginn dieses Jahres bereits millionenfach Autos zurückbeordert.

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