Die Firmen bauten auf die Untergrenze des Frankens zum Euro von 1,20, welche die Schweizerische Nationalbank im vergangenen September festgelegt hat, sagte der Vorsteher des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements im TV-Interview. "Es wäre fatal, wenn diese Untergrenze plötzlich wegfallen würde", betonte er.

Die Kaufkraft - die Parität des Frankens gegenüber dem Euro - liege zwischen 1,35 bis 1,40, sagte Schneider-Ammann - und fügte hinzu: "Auch der Volkswirtschaftsminister hätte grundsätzlich gerne, wenn sich der Kurs dort einstellen würde."

Als eine der Massnahmen favorisiert Bundesrat Schneider-Ammann die Einführung eines Mehrwertsteuer-Einheitssatzes: "Das würde die Firmen entlasten." Zudem gehe es darum, die Märkte zu öffnen.