Am Montagmittag kostete ein Barrel Rohöl (159 Liter), das Ende Februar ausgeliefert wird, gut 92 Dollar. Das waren 80 Cent mehr als am Freitag. Die Preisentwicklung kennt seit Wochen nur eine Richtung: Nach oben.

Ralf Hartl von der Erdölvereinigung rät Hausbesitzern, die für diesen Winter noch Heizöl brauchen daher, nicht weiter zuzuwarten, sondern zu kaufen. Denn die Preise werden weiter steigen. Für den Erdöl-Experten ist klar, dass die 100-Dollar-Marke schon bald in die Nähe rückt. «Ein Preis von 100 Dollar ist möglich», so Hartl im Video-Interview. Die Commerzbank hält gar einen Anstieg auf 100 Dollar bereits in den kommenden Tagen für wahrscheinlich.

Opec treibt Preis

Die Vereinigung der Erdölexportierenden Staaten Opec habe diesen Preis ins Visier genommen, sagt Hartl. Das Kartell reagiert damit auf den schwachen Dollar.

Treibende Kraft hinter der Entwicklung seinen aber nicht Spekulanten, sondern die wirtschaftliche Entwicklung. Der Erholung der letzten Monate habe die Nachfrage nach Öl steigen lassen, als Folge davon steigen eben auch die Preise. (rsn)