Lifte und Rolltreppen

Schindler trotz Immobilienkrise mit Rekordgewinn

Schindler steigert Gewinn um 3 Prozent

Schindler steigert Gewinn um 3 Prozent

Der Lift- und Rolltreppenhersteller Schindler hat sich 2009 der Krise auf vielen Immobilienmärkten erfolgreich widersetzt. Trotz eines deutlichen Umsatzrückgangs steigerte der Konzern den Reingewinn um 3 Prozent auf rekordhohe 653 Mio. Franken.

Die Konzernführung habe frühzeitig Massnahmen gegen die Auswirkungen des wirtschaftlichen Abschwungs eingeleitet, teilte Schindler mit. So baute der Weltkonzern mit Sitz in Ebikon LU Stellen ab und führte Kurzarbeit ein. Total nahm die Zahl der Stellen um 1626 auf 43'437 ab.

Die Dividende soll dagegen unverändert 2 Fr. pro Aktie betragen. Für die Restrukturierung und für Sonderabschreibungen verbuchte Schindler 44 Mio. Fr. nach Steuern.

Beim Konzernumsatz resultierte eine Abnahme um 9,5 Prozent auf 12,691 Mrd. Franken. In Lokalwährungen betrug der Rückgang 5,9 Prozent.

Im Kerngeschäft mit Liften und Rolltreppen sank der Umsatz um 5,5 Prozent auf 8,281 Mrd. Franken. Der Auftragseingang nahm um 9,1 Prozent auf 8,418 Mrd. Fr. ab. Vom Rückgang betroffen war vor allem das Neuanlagengeschäft in den USA, in Spanien, Grossbritannien, Australien und einigen osteuropäischen Märkten.

Der Betriebsgewinn (EBIT) der Sparte stieg dagegen um 7,5 Prozent auf 962 Mio. Franken. Die EBIT-Marge verbesserte sich von 10,2 auf 11,6 Prozent. Zum Jahresende zeigten sich wieder Aufwärtstendenzen: Im vierten Quartal nahm der Auftragseingang um 7 Prozent zu.

Für 2010 zeigt sich Schindler vorsichtig und macht keine Umsatzprognose. Hingegen stellt das Unternehmen weitere Restrukturierungskosten von etwa 60 Mio. Fr. und einen leicht rückläufigen Konzerngewinn in Aussicht.

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