«Wir bauen unser Angebot stetig aus und geben jedes Jahr eine Milliarde Franken für neue Züge aus», sagt Gygi. Unterhalt und Ausbau würden sehr viel kosten, sagt Gygi gegenüber dem «Sonntagsblick». «Mit den Neat-Tunnels, aber auch mit der Durchmesserlinie in Zürich eröffnen wir in den nächsten Jahren gigantische Bauwerke, die auch unterhalten werden müssen.» Alle müssten einen Beitrag leisten, um das zu bezahlen. «Der Bund, die Kantone, die SBB, aber auch die Nutzer.»

Gygi beziffert die Kosten des Erdrutsches am Gotthard auf 20 Millionen Franken. «Etwa die Hälfte übernimmt die Versicherung.»

Wenn die Neat im Jahr 2016 eröffnet wird, will er weiterhin Personenzüge durch die alten Gotthard-Tunnel fahren lassen. «Wir werden die Bergstrecke durch den alten Bahntunnel bei Göschenen weiter betreiben, wenn auch eventuell nur mit einem Gleis», sagt Gygi. «Sie erschliesst einen Teil des Kantons Uri und die Leventina, zudem ist sie touristisch einmalig.»