Bahnverkehr

SBB-Billette verzichten auf Preiserhöhungen im Dezember 2013

Pendler mussten am Montagmorgen mit Verspätung rechnen (Themenbild).

Pendler mussten am Montagmorgen mit Verspätung rechnen (Themenbild).

Bahn- und Busfahren wird nächstes Jahr für einmal nicht teurer: Nachdem die Abonnemente und Billette letztes Jahr um rund 5 Prozent aufgeschlagen haben, verzichtet die ÖV-Branche beim Fahrplanwechsel im Dezember 2013 auf weitere Preiserhöhungen.

Dies entschied der Verband öffentlicher Verkehr (VöV). Obwohl sich viele Transportunternehmen in einer finanziell schwierigen Situation befänden, verzichteten die Betriebe auf weitere Tarifmassnahmen, teilte der VöV am Freitag mit. Vor allem im regionalen Personenverkehr, der von Bund und Kantonen bestellt und abgegolten wird, sei die Finanzlage angespannt.

Grösster Kostentreiber für die Transportunternehmen ist laut VöV neues Rollmaterial, das wegen der stetig steigenden Zahlen im Berufs- und Agglomerationsverkehr beschafft werden muss. Die Preiserhöhungen im Jahr 2012 hätten zwar geholfen, die Mittel für den Unterhalt der Schieneninfrastruktur sicherzustellen. "Der regionale Personenverkehr hingegen sah sich in erster Linie mit Zusatzkosten konfrontiert."

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