G20

Sarkozy fordert Aufwertung des Internationalen Währungsfonds

Der französische Präsident während der Eröffnungsrede

Der französische Präsident während der Eröffnungsrede

Zum Auftakt des G20-Finanzministertreffens in Paris hat Frankreichs Staatschef Nicolas Sarkozy eine Aufwertung des Internationalen Währungsfonds (IWF) gefordert.

Dieser müsse der "Grundpfeiler" der internationalen Zusammenarbeit im Bereich der Währungen sein, sagte Sarkozy am Freitagabend. In Zeiten der Wirtschaftskrise müssten die 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G-20) sich eng abstimmen.

Sollten die Staaten ihren nationalen Interessen Vorrang einräumen, wäre dies "der Tod der G 20". Zudem müsse dagegen angegangen werden, dass sich das weltweite wirtschaftliche Ungleichgewicht vergrössere.

Die G-20-Finanzminister und Notenbankchefs kamen am Abend zu ihrem ersten Treffen unter französischer Präsidentschaft zusammen. Am Samstag befassen sich die Teilnehmer dann mit der von Frankreich angestrebten Reform des Währungssystems, dem Agrarmarkt und dem wirtschaftlichen Ungleichgewicht.

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