Bankenwesen
Safra Sarasin kauft Schweizer Privatbank von Morgan Stanley

Die Privatbank J. Safra Sarasin kauft von der amerikanischen Grossbank Morgan Stanley das Schweizer Privatbankgeschäft. Über den Inhalt des Deals, der am Mittwoch bekannt gegeben wurde, machen die Vertragspartner keine näheren Angaben.

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Das Logo der Bank J. Safra Sarasin (Archiv)

Das Logo der Bank J. Safra Sarasin (Archiv)

Keystone

Der Verkauf sei die Folge strategischer Überprüfungen, teilten die beiden Banken mit. Der Schweizer Privatbankenarm des US-Konzerns unterhält Büros in Zürich und Genf, wo primär schwerreiche Kunden aus Europa, dem Nahen Osten, Afrika und Lateinamerika betreut werden.

Nicht Teil des Deals sei die Vermögensverwaltung in Asien, teilte Morgan Stanley weiter mit. Diese betreibt die Bank über die Niederlassungen in Hongkong und Singapur, die zur Schweizer Einheit gehörten. Das asiatische Privatkundengeschäft werde vor dem Verkauf in die anderen asiatischen Einheiten von Morgan Stanley überführt.

Die Basler Traditionsbank Sarasin gehört seit vergangenem Jahr dem brasilianischen Bankenimperium Safra Group. Sie firmiert seither als Bank J. Safra Sarasin. "Nach der erfolgreichen Integration der Geschäftsaktivitäten von Safra und Sarasin sind wir nun in der Position, eine führende Rolle auf dem sich konsolidierenden Schweizer Private Banking-Markt zu spielen", schreibt der Vizepräsident des Verwaltungsrates, Jacob Safra.

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