Experten verwiesen unter anderem auf einen leichten Anstieg der Ölpreise. Das spielt für die stark vom Rohöl abhängige russische Wirtschaft eine wichtige Rolle. Hinzu kam die Entscheidung des russischen Finanzministeriums, eigene Dollar-Reserven an den Devisenmärkten zur Stützung der russischen Währung einzusetzen.

Massgeblich für die weitere Kursentwicklung ist aber vor allem die russische Notenbank. Ihre milliardenschwere Interventionen waren zuletzt nahezu wirkungslos verpufft. Dies galt auch für die drastische Leitzinsanhebung zu Beginn der vergangenen Woche.