Der Gesamtumsatz stieg um 29 Prozent auf umgerechnet 144 Mrd. Franken. Insbesondere der Gashandel mit Europa sorgte für steigende Erlöse. Im eigenen Land nahm Gazprom im vergangenen Jahr 16 Prozent mehr durch den Gasverkauf ein, die Einnahmen in den ehemaligen Sowjetrepubliken schnellten um 42 Prozent in die Höhe.

Schon 2010 hatte Gazprom einen Rekordgewinn von 23,8 Mrd. Euro eingestrichen, der das schlechte Ergebnis von 2009 vergessen machte, als das Unternehmen hart von der Wirtschaftskrise und der in Folge sinkenden Nachfrage getroffen worden war.

Die Strukturen des Energiekonzerns stammen noch aus der Zeit der Sowjetunion. Er kontrolliert mehr als ein Viertel der weltweiten Gasreserven und erwirtschaftet rund ein Achtel des russischen Bruttoinlandsprodukts. Ein Viertel des europäischen Gasverbrauchs wird durch Gazprom gedeckt.