Händler sprachen von einem Abwarten der Anleger vor den anstehenden Geschäftszahlen in dieser Woche. Bei der UBS (-0,2 Prozent) mussten sich die Anleger hinsichtlich des US-Steuerstreits vorerst weiter gedulden. Die Grossbank blieb nach den Verzögerungen beim Abschluss einer Einigung zwischen der Schweiz und den USA im Fokus.

Mit den grössten Einbussen gingen Julius Bär (-2,8 Prozent) aus dem Handel. Die Privatbank ist gut informierten Kreise zufolge stark am Private Banking von ING in Asien interessiert. Marktbeobachter werteten die Angst vor einer kostspieligen Firmenübernahme als kursbelastend. Auch CS (-0,8 Prozent) trugen rote Vorzeichen.

Druck auf den SMI übten die Schwergewichte Roche (-0,9 Prozent) und Novartis (-0,2 Prozent) aus sowie Nestlé (-0,5 Prozent). Der Nahrungsmittelhersteller legt am Mittwoch Zahlen vor, wie auch Swisscom (+0,2 Prozent) und Nobel Biocare (+1,8 Prozent). Zu letzteren hiess es am Markt, Deckungskäufe aus dem Lager ausländischer Hedge Fonds hätten für die neuen Jahreshöchststände gesorgt.

Fester schlossen hingegen Swiss Re (+1,9 Prozent). Die Aktie wurde gestützt von zuversichtlichen Aussagen des CEO Stefan Lippe in einem Interview. Fester notierten auch Swiss Life (+1,9 Prozent), Bâloise (+1,3 Prozent) sowie Zurich Financial Services ZFS (+0,5 Prozent).