Rieter hat in den ersten neun Monaten einen Bestellungseingang von 749,8 Millionen Franken erreicht. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Minus von 2 Prozent, wie Rieter am Mittwoch mitteilte.

Organisch, also insbesondere ohne den Effekt der Übernahme der Firma SSM, beträgt das Minus 9 Prozent. Im ersten Halbjahr fiel der Bestellungseingang bereinigt um Akquisitionen 7 Prozent tiefer aus.

Damit hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten verfehlt.

Weniger neue Maschinen

Den stärksten Einbruch bei den Bestellungen verzeichnet Rieter im Neumaschinengeschäft. In diesem Bereich sanken die Bestellungen um 12 Prozent auf 433,4 Millionen Franken. Eine rückläufige Nachfrage verzeichnet Rieter in Indien und in der Türkei. Für indische Kunden nahmen die Herausforderungen bei der Finanzierung der Aufträge zu, hiess es dazu in der Mitteilung.

Beim Ausblick bestätigte Rieter die bereits im Juli gemachten Angaben für das Gesamtjahr. So geht das Unternehmen weiter davon aus, dass der Umsatz über dem Niveau des Vorjahres und der EBIT unter dem Vorjahresniveau zu liegen kommt. Der Reingewinn wird laut Mitteilung deutlich über Vorjahr erwartet, da 2018 keine ausserordentlichen Restrukturierungskosten anfallen sollten.