Luxusgüter

Richemont mit mehr Quartalsumsatz - Asiaten kaufen Luxusgüter

Richemont-Chef Norbert Platt (Archiv)

Richemont-Chef Norbert Platt (Archiv)

Dank der starken Nachfrage aus Asien hat der Genfer Luxusgüterkonzern Richemont den Umsatz im dritten Geschäftsquartal (per Ende Dezember) um 2 Prozent auf 1,59 Mrd. Euro gesteigert. Zu konstanten Wechselkursen erhöhten sich die Verkäufe gar um 7 Prozent.

Allerdings seien die Zahlen in der Vorjahresperiode eher schwach, gewesen, relativierte Richemont in seiner Mitteilung den positiven Trend. Über die ersten neun Monate seines Geschäftsjahrs gesehen sank der Umsatz um 9 Prozent auf knapp 4 Mrd. Euro (zu konstanten Wechselkursen: -11 Prozent).

In Asien waren die Uhren, Schmuck- und Lederwaren der Genfer stark gefragt, die Verkäufe erhöhte sich um einen Viertel auf 492 Mio. Euro, zu konstanten Wechselkursen legten sie gar um über einen Drittel zu.

Der Umsatz in Amerika sank um 2 Prozent auf 246 Mio. Euro, zu konstanten Wechselkursen wäre aber ein Plus von 8 Prozent resultiert.

In Europa blieb das Geschäft schwach, der Umsatz verringerte sich um 4 Prozent (zu konstanten Wechselkursen -2 Prozent) auf 656 Mio. Euro. In Japan blieben die "herausfordernden Marktbedingungen für Luxusgüter" bestehen, die Verkäufe sanken um 12 (-11) Prozent auf 191 Mio. Euro.

Nach Warengruppen betrachtet konnte Richemont mehr Schmuck und Uhren absetzen, während sich die "Montblanc"-Schreibwaren weniger gut verkauften. Das Geschäft mit den übrigen Produkten war insgesamt rückläufig, wie es weiter heisst.

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