Wirtschaft

Reisedetailhändler Dufry bricht im April der Umsatz um über 90 Prozent ein

Haupteingang zum Hauptsitz der Dufry Group in Basel.

Haupteingang zum Hauptsitz der Dufry Group in Basel.

Dufry kämpft mit der Coronakrise. Der Betreiber von zahlreichen Duty-Free-Shops rund um den Globus erlebt derzeit dramatische Gewinneinbrüche.

(mg) Eine Prognose über die Auswirkungen der Coronakrise auf das laufende Geschäftsjahr will Dufry derzeit keine abgeben, wie sie in den am Dienstag veröffentlichten Quartalszahlen schreiben. Der Umsatz in den ersten drei Monaten des Jahres sank um 21,4 Prozent auf 1,44 Milliarden Franken. Komplett eingebrochen ist der Umsatz im April: Dort betrug der Rückgang 94,1 Prozent.

Man habe diverse Massnahmen eingeleitet um die finanzielle Stabilität des Unternehmens zu stärken, sagt Dufry-CEO Julián Díaz in der Mitteilung. Man sei überzeugt, dass sich das Geschäft erholen werde. Zudem sei das Unternehmen gut aufgestellt, damit man wieder Kunden bedienen könne, wenn die Reisetätigkeit in der Welt wieder anzieht.

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