Bis 1999 war die Reformhauskette Müller AG im Laden an der Hauptstrasse 36 eingemietet. Als sie den Vertrag wegen des unbefriedigenden Geschäftsgangs kündigte, entschlossen sich Bernadette und Max Kuhn, das Reformhaus auf eigene Rechnung weiterzuführen, um dieses Angebot in der Altstadt erhalten zu können. Die Umsätze entwickelten sich jedoch nie auf kostendeckendem Niveau und sanken kontinuierlich. Nachdem die Apotheke-Drogerie Reformhaus Kuhn AG die Verkaufsfläche am Bahnhofplatz 7 im Jahr 2003 vergrössern konnte, bot sich deshalb nun die Integration des Reformhaus-Sortiments im Hauptgeschäft an. Für den frei werdenden Laden wird ein Nachmieter gesucht.

«Die untere Altstadt von Brugg ist als Standort für Detailhandelsgeschäfte, die auf Laufkundschaft angewiesen sind, weniger geeignet», sagt Max Kuhn. «Für spezialisierte Fachhändler, die man bewusst aufsucht, hat sie jedoch durchaus ihre Qualitäten: Nämlich Ambiance, günstige Mietzinsen und Kundenparkplätze in nächster Nähe.» (az)