"Es ist zu befürchten, dass einige kleinere Banken aus der "Gruppe 2" des US-Programms aufgrund der anstehenden Bussen in Schwierigkeiten geraten werden", sagt Geissbühler der "NZZ am Sonntag". Er rechne mit einer "Serie von Übernahmen". Oft kommen Fusionen nicht zustande, weil potenzielle Käuferbanken Bedenken haben, sich mit Altlasten herumschlagen zu müssen.

Basierend auf dieser Erkenntnis ist die Geschäftsidee einer Bad Bank entstanden, die eben jene Altlasten übernimmt und geordnet liquidiert, also etwa das US-Geschäft. Operativer Chef des neuen Unternehmens wird laut der "NZZ am Sonntag" Flavio Battaini. Er war bis vor kurzem Interimschef der Bank Frey, die ihre Lizenz mittlerweile abgegeben hat.