Wirtschaft

Raiffeisen und Sparcassa 1816 auch im Säuliamt erfolgreich

Raiffeisenbank und Clientis Sparcassa 1816, beide im Säuliamt tätig, verzeichneten auch im vergangenen Jahr ein markantes Wachstum.

Von einem «ausserordentlichen Volumenzuwachs» spricht die Raiffeisenbank Kelleramt-Albis mit Hauptsitz in Oberlunkhofen, die in Affoltern eine Geschäftsstelle führt und insgesamt 34 Mitarbeitende beschäftigt. 649 Genossenschafterinnen und Genossenschafter sind binnen eines Jahres neu dazugekommen; die Bank zählt nun über 7300.
9,8% mehr Kundenausleihungen, 6,4% mehr Kundengelder sowie eine als «historischen Rekord» bezeichnete Steigerung im Hypothekargeschäft um 12,9% widerspiegeln diesen Volumenzuwachs. Die Hypothekarausleihungen, ein Raiffeisen-Kerngeschäft, stiegen von 521,6 Mio. Franken auf 588,6 Mio. Franken.
Wegen der stark gesunkenen Zinsmarge resultiert trotz dieses grossen Volumenzuwachses ein tieferer Zinserfolg und ein um 2,6% tieferer Betriebsertrag. Der Bruttogewinn liegt mit 3,6 Mio. Franken um 14,1% unter dem Vorjahresergebnis.
Auch die Raiffeisenbank Merenschwand-Obfelden meldet einen hohen Volumenzuwachs: 9,9% bei den Kundenausleihungen, 6,6% bei den Kundengeldern und 12,9% bei den Hypothekarausleihungen - eine Steigerung, die von der Bank ebenfalls als «historisch» bezeichnet wird.
Im Gegensatz zu Kelleramt-Albis resultierte aber bei der Raiffeisenbank Merenschwand-Obfelden trotz tieferer Margen ein höherer Zinserfolg: Er beträgt 4,9 Mio. Franken (+8,1%). Dank diesem Plus resultiert ein um 7,3% höherer Betriebsertrag (5,5 Mio. Franken). Der Bruttogewinn liegt mit 3,2 Mio. Franken um 5,2% über dem Vorjahr.
Die Raiffeisenbank Merenschwand-Obfelden zählte Ende Jahr 3060 Genossenschafterinnen und Genossenschafter - 182 mehr als im Vorjahr. Der Zuwachs ist vor allem in Obfelden gross; rund ein Drittel der Genossenschafter stammt aus der Gemeinde. Ein Grund, in Obfelden eine Geschäftsstelle zu errichten (vgl. «Anzeiger» vom 16. Februar).
Stärkung der soliden Eigenmittel
Markantes Wachstum im Kundengeschäft, weitere Stärkung der soliden Eigenmittel: 2009 bezeichnet auch Clientis Sparcassa 1816 als Erfolgsjahr. So konnte die Bilanzsumme in den fünf Geschäftsstellen im Knonauer Amt und am Zürichsee um 69 Mio. Franken auf 1,212 Mia. Franken gesteigert werden. Die Kundengelder nahmen um 69 Mio. Franken auf 931 Mio. Franken zu. Und die Kundenausleihungen überschritten mit einem Zuwachs von 28 Mio. Franken die Milliardengrenze.
Auch Clientis Sparcassa 1816 spricht von einem schwierigen Zinsgeschäft im vergangenen Jahr und meldet in diesem Bereich einen leichten Rückgang auf 15,9 Mio. Franken.
Der Bruttogewinn beträgt 9,47 Mio. Franken. «Damit konnten im Geschäftsjahr 2009 weit mehr als die notwendigen Abschreibungen, Wertberichtigungen und Rückstellungen vorgenommen werden», heisst es in einem Communiqué. (-ter.)

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1