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Raiffeisen: Pierin Vincenz tritt als Investnet-Präsident ab

Pierin Vincenz hat sich vor geraumer Zeit dazu entschieden, an den kommenden Generalversammlungen der Investnet Anfang April nicht mehr zur Wahl anzutreten.

Pierin Vincenz hat sich vor geraumer Zeit dazu entschieden, an den kommenden Generalversammlungen der Investnet Anfang April nicht mehr zur Wahl anzutreten.

Der ehemalige Bankchef Pierin Vincenz tritt als Präsident der Raiffeisen-Tochter Investnet ab.

Dies schreibt die «Handelszeitung» in ihrer neusten Ausgabe. Das KMU-Vehikel steht im Zentrum der Raiffeisen-Beteiligungs-Affäre, wegen der Vincenz seit mittlerweile einem Monat in Zürich in Untersuchungshaft sitzt.

An Vincenz Stelle präsidiert neu der Firmenkunden-Chef der Raiffeisen, Urs Gauch, die Investnet. Die Genossenschaftsbank ist an KMU-Beteiligungsgesellschaft Mehrheitseignerin. Auf Anfrage heisst es in der Raiffeisen-Zentrale in St. Gallen, dass Pierin Vincenz sich vor geraumer Zeit dazu entschieden habe, an den kommenden Generalversammlungen der Investnet Anfang April nicht mehr zur Wahl anzutreten. «Pierin Vincenz kann zurzeit aus bekannten Gründen seine Rolle als Verwaltungsratspräsident nicht wahrnehmen, weshalb man das Verwaltungsratspräsidium als Vorbereitung neu besetzt hat», so Sprecher Dominik Chiavi.

Noch vor dem Strafverfahren gegen den Ex-Chef hatte Raiffeisen Ende Februar angekündigt, die Beteiligungsverhältnisse bei Investnet neu ordnen zu wollen. Offiziell hält Pierin Vincenz 15 Prozent an der Investnet-Holding, seit er im Herbst 2015 bei der Genossenschaftbank als Chef ausschied.

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