"Diese Radiostation ist für alle, die aus ihren Häusern vertrieben wurden, für alle Flüchtlinge", sagte der Franzose Pascal Gollnisch, ein katholischer Priester, der ein christliches Hilfswerk für die Ostkirchen leitet, das den Sender unterstützt. Sitz des Senders, der künftig täglich mehrere Stunden lang sein Programm ausstrahlt, ist Ainkawa nahe Erbil, der Hauptstadt des irakischen Kurdengebiets.

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hatte im vergangenem Sommer weite Gebiete im Irak und im benachbarten Syrien unter ihre Kontrolle gebracht. Seit Anfang 2014 wurden nach Angaben der Vereinten Nationen (UNO) im Irak rund 2,5 Millionen Menschen vertrieben. Fast die Hälfte von ihnen fand Zuflucht im Nordirak, wo auch zahlreiche syrische Flüchtlinge leben.