Über deren Netzwerk werden die Briefe befördert, wie Quickmail mit Sitz in St. Gallen am Freitag mitteilte. Man habe mit der Deutschen Post einen entsprechenden Vertrag abgeschlossen. Anders als innerhalb der Schweiz gilt bei der Zustellung ins Ausland keine Gewichtsuntergrenze von 50 Gramm.

"Wir möchten zukünftig unseren Kunden eine breitere Produktpalette anbieten", begründet Quickmail-Geschäftsführer Bernard Germanier den Schritt gemäss Communiqué. Es sei zu erwarten, dass das Briefmonopol bis 50 Gramm für die Schweiz noch einige Jahre beibehalten werde. Deshalb habe man nach weiteren Tätigkeitsfeldern gesucht.

"Kein privater Postdienstleister in ganz Europa erhält von der Politik einen derart engen Aktionsradius aufgezwungen wie Quickmail in der Schweiz", wird Germanier zitiert.

Nach der Einlieferung oder Abholung der Sendungen durch Quickmail werden die für das Ausland bestimmten Briefe im internationalen Sortierzentrum in Rickenbach bei Olten SO sortiert und täglich in das Netzwerk der Deutschen Post gegeben. Die Zustellung in die Nachbarländer soll zwei bis drei Tage dauern.