Schuld am leichten Minus sei der Geschäftsbereich Wirtschaftsberatung, teilte die Nummer Eins der Branche mit. Nach dem Höhenflug im Vorjahr tauchte dort der Umsatz um 22 Prozent auf noch 99 Mio. Franken.

Grund für den Rückschlag sei die Wirtschaftskrise, auf die das Beratungsgeschäft recht sensibel reagiere, hiess es: Nachdem die Firmen während des Aufschwungs lange Zeit die Unterstützung der Wirtschaftsberater bei der Erschliessung neuer Wachstumsfelder gesucht hätten, habe sich die Nachfrage mit der Krise gewandelt.

Nun stünden viele Firmen unter Druck und bräuchten rasche Ergebnisse. Der Sicherung der Liquidität und der Bewirtschaftung des Umlaufvermögens komme dabei die höchste Priorität zu. Heute wollten die Unternehmen Unterstützung bei der Ausarbeitung von Optimierungsmassnahmen, hiess es. Der Fokus liege auf dem Kostenmanagement.

Wesentlich besser ging es den beiden grössten Geschäftsbereichen. Die Wirtschaftsprüfung, die mehr als die Hälfte des PwC-Geschäfts ausmacht, konnte den Umsatz um 3 Prozent auf 382 Mio. Fr. steigern. Unter dem Druck der Krise wollten die Kunden vermehrt Beratung, die in engem Zusammenhang mit der Revision stehe.