Nachdem das Bohrloch gesichert worden war, wurde Anfang Oktober die mobile Gas-Wasser-Testanlage eingebaut. Bis Ende Oktober werden Produktionstests durchgeführt. Dabei wird Stickstoff ins Bohrloch geblasen, um das Thermalwasser aus 4000 Metern an die Oberfläche zu fördern.

Danach werden das Bohrloch provisorisch verschlossen und die Bohranlage abgebaut. Bei "ausserordentlichen Ereignissen" könne der Stadtrat die Arbeiten jederzeit stoppen, hiess es am Dienstag an einer Medienorientierung.

Ende August hatte der Stadtrat beschlossen, das Geothermie-Projekt trotz dem herben Rückschlag durch das Erbeben vom 20. Juli weiterzuführen. Das Beben der Stärke 3,5 wurde durch das notfallmässige Verstopfen des Bohrlochs nach einem plötzlichen Gasaustritt in der Tiefe verursacht.