Forstwirtschaft

Precious Woods mit 28 Mio. Dollar Reinverlust im 2009

Das La Pimienta-Grundstück von Precious Woods in Nicaragua

Das La Pimienta-Grundstück von Precious Woods in Nicaragua

Die in der Schweiz ansässige Forstwirtschaftsgesellschaft Precious Woods hat 2009 einen Reinverlust von 28,1 Mio. US-Dollar eingefahren. Wie sie mitteilte, brach die Nachfrage nach tropischen Hölzern wegen der Wirtschaftskrise stark ein.

Für das Jahr 2009 resultierte ein Umsatzrückgang von fast 20 Prozent auf 87,8 Mio. US-Dollar. Operativ erwirtschaftete Precious Woods einen Verlust von von 8,5 Mio. Dollar. Einmalige Sonderfaktoren im Zuge der Umstrukturierung und und des Altlasenabbaus führten zu Kosten von 12,1 Mio. Dollar und belasteten das Betriebsergebnis, das 20,6 Mio. Dollar im Minus lag.

Besonders gross fielen die Verluste bei Precious Woods Amazon aus. Im wesentlichen war das gemäss Unternehmensangaben auf den Nachfrageeinbruch und Verzögerungen bei Holzschlagbewilligungen zurückzuführen.

In Europa verlief das Geschäft wegen des Einbruchs in den Niederlanden und anderen Märkten schlecht. Zusätzlich schlugen negative Währungseinflüsse zu Buche. Bereits 2008 hatte Precious Woods 14,4 Mio. Dollar Verlust geschrieben.

Verwaltungsrat und Gruppenleitung passten unterdessen die Kosten an, verstärkten die Marktpräsenz und ergriffen Restrukturierungsmassnahmen. Diese Schritte sollten den Angaben zufolge 2010 und 2011 positive Auswirkungen zeigen. Precious Woods verkauft unter anderem Holz, Strom aus Biomasse und Emissionsrechte.

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