Prada strich besonders die Entwicklung auf dem chinesischen Markt hervor, der neben der Volksrepublik auch Hongkong und Macau umfasst. Schon im vergangenen Monat hatte das Unternehmen Sorgen über sein Geschäft im Reich der Mitte zurückgewiesen. Insgesamt wuchs der Umsatz um 11,6 Prozent.

Im zweitgrössten Luxus-Markt China weht grossen Marken der Wind ins Gesicht. Eine Regierungskampagne gegen Konsum-Protz wird flankiert von Bloggern, die im Internet mit Elan Funktionäre blossstellen, deren Kleidung und Accessoires nicht mit ihrem Staatssold in Einklang zu bringen seien.

Während Unternehmen wie LVMH, Compagnie Financiere Richemont und Kering leiden, profitiert Prada Experten zufolge von seinem vergleichsweise dezenten Logo. Aus Kundensicht biete die Marke eine Alternative zu Louis Vuitton und Gucci, sagte Franklin Yao von SmithStreetSolutions.