Wenn sich Ort und Zeit des Postempfangs online steuern lasse, erhöhe sich der Komfort für die Kundinnen und Kunden. Konkret können sie die Abholfrist verlängern, eine Sendung ein zweites Mal zustellen lassen, sie an eine andere Adresse, Poststelle oder PickPost-Stelle weiterleiten oder eine Einmalvollmacht ausstellen, damit eine Drittperson eine Sendung gegen Unterschrift abholen kann.

Wer dies nicht will, kann seine verpassten Sendungen wie bis anhin innerhalb der auf der Abholungseinladung angegebenen Frist bei der Poststelle abholen. Auch telefonische Aufträge seien weiterhin möglich.

Um den neuen Onlinedienst der Post zu nutzen, geben die Kunden die auf der Abholungseinladung aufgedruckte Nummer auf der Webseite der Post unter "Abholungseinladung" ein und wählen dann die gewünschte Dienstleistung. Auch mit dem Smartphone ist dieser Service mit der kostenlosen Post-App möglich.

Bereits eingeführt hat die Post die Dienstleistung pick@home, mit der Kunden ihre Retourenpakete zu Hause oder an einer anderen Adresse vom Postboten abholen lassen können. Zusammen mit Versandhändlern hat die Post zudem die Möglichkeit der Zustellung am Abend und am Samstag entwickelt.

Ausserdem plant die Post wie angekündigt ab diesem Spätherbst die Einführung von Paketautomaten, an denen rund um die Uhr Pakete aufgegeben und abgeholt werden können.