Reorganisation

Postauto-Affäre: Jetzt muss auch der Frankreich-Chef gehen

Das Geschäft in Liechtenstein und Frankreich steht auf der Kippe. (Themenbild)

Das Geschäft in Liechtenstein und Frankreich steht auf der Kippe. (Themenbild)

André Burri war Präsident von Carpostal France. War, denn er musste Mitte September gehen. Heute Nachmittag informiert Postauto Schweiz darüber, wie viel Geld sie nach dem Skandal an Bund und Kantone zurückbezahlt.

Die Postauto AG hat sich von André Burri, dem Präsidenten der Postauto-Tochtergesellschaft CarPostal France, getrennt. Das Arbeitsverhältnis wurde Mitte September aufgelöst.

Die Medienstelle der Postauto AG bestätigte am Freitagmorgen eine entsprechende Meldung von Radio SRF. Im Hinblick auf die anstehende Reorganisation habe die Post entschieden, das Arbeitsverhältnis mit André Burri aufzulösen, hiess es in der schriftlichen Stellungnahme.

Als Präsident der Tochtergesellschaft war Burri für den Busbetrieb in Frankreich verantwortlich. Burri wurde auch von den Aufgaben bei der Postauto Schweiz AG entbunden.

Die Postauto Schweiz AG wird derzeit von einem Skandal erschüttert. Sie hatte jahrelang Subventionen in Millionenhöhe erschwindelt. Der Skandal führte zu mehreren Untersuchungen und einem Köpferollen bei der Post. Betroffen sind unter anderem Post-Chefin Susanne Ruoff, Post-Vizepräsident Adriano Vassalli und mehrere Manager bei Postauto.

Das Bundesamt für Verkehr informiert am Nachmittag in Zürich über die Rückerstattungen der von Postauto zu Unrecht bezogenen Abgeltungen.

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