Weiter setzt "Prime" jetzt auch auf der gleichen technischen Plattform wie "Pokémon Go" auf, wie die Firma Niantic Labs am späten Montag mitgeteilt hatte. Von den Entwicklern aus San Francisco kommt demnächst auch ein Spiel, bei dem man Wesen aus dem Harry-Potter-Universum in realer Umgebung wird fangen können.

Verglichen damit ist "Ingress" ein klares Nischenangebot. Dennoch hatte Niantic stets den Willen bekundet, an seinem Erstling festzuhalten. Bei dem Spiel geht es darum, mit Orten in der realen Welt verknüpfte Portale zu besetzen. Die Datenbasis dafür nutzt das seit 2015 von Google selbstständige Niantic auch für seine anderen Spiele.

Der Erfolg von "Pokémon Go" habe auch neue Spieler "Ingress" ausprobieren lassen - viele von ihnen hätten jedoch schnell wieder aufgegeben, räumt Niantic ein. Deshalb wurden jetzt auch die Erklärungen für Anfänger verbessert. "Ingress" populärer machen sollen auch eine Anime-Serie, die bei Netflix zu sehen sein wird, sowie Veranstaltungen für Fans.

Niantic hat mit "Pokémon Go" 2016 einen grossen Hit gelandet, die App war mehr als 750 Millionen Mal heruntergeladen worden. Inzwischen ist der grosse Hype vorbei und noch ein harter Kern von Spielern übrig - Niantic hat nach Einschätzung von Branchenexperten aber hunderte Millionen Dollar verdient und bekommt weiter stabile Einnahmen dank In-App-Käufen.