Wettbewerbskommission

Planzer und Camion-Transport dürfen sich an SBB Cargo beteiligen

Private Unternehmen übernehmen 35 Prozent der SBB Cargo und wollen damit deren Effizienz verbessern helfen.

Private Unternehmen übernehmen 35 Prozent der SBB Cargo und wollen damit deren Effizienz verbessern helfen.

Die Wettbewerbskommission WEKO gibt grünes Licht für die Beteiligung von Swiss Combi an SBB Cargo. Der Zusammenschluss beseitige den freien Wettbewerb nicht.

(wap) Die Unternehmen Planzer, Swiss Camion, Galliker und Bertschi dürfen sich über ihre gemeinsame Tochtergesellschaft Swiss Combi zu 35 Prozent an SBB Cargo beteiligen. Am Donnerstag gab die Wettbewerbskommission WEKO bekannt, dass dem Zusammenschluss nichts im Wege stehe.

Im Raum Gossau/St. Gallen habe dieser bei den Umschlagsleistungen im kombinierten Verkehr eine marktbeherrschende Stellung zur Folge, schreibt die WEKO. Der wirksame Wettbewerb werde aber nicht beseitigt.

Planzer und Swiss Camion sowie die beiden zu 10 Prozent beteiligten Juniorpartner Galliker und Bertschi wollen mit ihrer Beteiligung ihre Logistikkenntnisse einbringen. SBB Cargo verspricht sich von dem Deal eine Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit.

Die SBB begrüsst den Entscheid. Die Zusammenarbeit stärke SBB Cargo im System-Wagenladungsverkehr und im Kombinierten Verkehr nachhaltig. Die SBB bleibt mit 65 Prozent Mehrheitsaktionärin der SBB Cargo. Verwaltungsratspräsident der SBB Cargo wird Eric Grob, SBB und Swiss Combi stellen je zwei Vertreter im Verwaltungsrat. Die SBB Cargo wird seit 2019 als eigenständige SBB Konzerngesellschaft über den Verwaltungsrat von SBB Cargo Schweiz geführt.

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