Flugzeugbau

Pilatus 2008 mit Rekordzahlen - Dollarkurs drückt auf Gewinn

Pilatuswerk in Stans (Archiv)

Pilatuswerk in Stans (Archiv)

Die Pilatus Flugzeugwerke in Stans erhöhten den Umsatz im letzten Jahr auf 661 (Vorjahr: 656) Mio. Franken. Auch Bestellungseingang und Auftragsbestand lagen über dem Vorjahr. Der Dollarkurs drückte aber auf den Gewinn, der auf 55 (59) Mio. Fr. sank.

Das Betriebsergebnis vor Forschung und Entwicklung lag laut Medienmitteilung bei 92 (86) Mio Franken. Der Cash flow stieg auf 70 (67) Mio. Franken. Der Bestellungseingang wird mit 988 (748) Mio. und der Auftragsbestand Ende 2008 mit 1197 (923) Mio. Fr. angegeben.

Das Unternehmen sei schuldenfrei, heisst es weiter. Ingesamt verliessen 114 (115) Flugzeuge die Werkhallen in Stans, darunter die Rekordzahl von 97 (92) PC-12.

Vom Umsatz entfallen 196 (210) Mio. Fr. auf die Sparte Government Aviation (militärische Trainingsflugzeuge) und 401 (374) Mio. Fr. auf General Aviation (Zivilflugzeuge). Dazu kommen 59 (67) Mio. Fr. für Maintenance (Unterhalt/Wartung) und 5 (5) Mio. Fr. auf Zulieferungen.

42,1 (40,3) Prozent des Umsatzes erzielt Pilauts auf dem amerikanischen Markt, 26,3 (31,2) Prozent in Europa, 22,9 (19,2) Prozent in Asien, 5,0 (5,0) Prozent in Australien und 3,7 (4,3) Prozent in Afrika.

Pilatus beschäftigte im letzten Jahr 1363 (1372) Mitarbeitende. An sie werde eine Gewinnbeteiligung ausbezahlt, die über einem Monatslohne liege. Die Chancen auf dem Markt im laufenden Jahr beurteilt Pilatus immer noch als zufriedenstellend. Die Produkte seien technologisch hervorragend und die Preise marktfähig.

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