Im selben Zeitraum des Vorjahres lag der Gewinn noch bei 58 Mio. Euro. Der Hersteller von Medizintechnik, Fernsehgeräten, DVD-Rekordern und zahlreichen anderen Elektroerzeugnissen überraschte damit Analysten, von denen einige sogar weitere Verluste vorausgesagt hatten.

Die Umsätze im dritten Quartal erreichten 5,6 Mrd. Euro. Sie lagen damit zwar 11 Prozent unter denen des Vorjahreszeitraums, jedoch bereits deutlich über den 5,2 Mrd. Euro des zweiten Quartals 2009. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITA) stieg von 57 auf 344 Mio. Euro.

Die Niederländer sind der Wirtschaftskrise mit einem 600 Mio. Euro schweren Sparprogramm begegnet, in dem auch 6000 der insgesamt 116'000 Arbeitsplätze wegfallen. "Die entschlossenen Aktionen zur Kostensenkung, die wir Ende 2008 unternommen haben, zahlen sich aus", sagte Kleisterlee.

Nach einem Verlust zu Jahresbeginn hatte es Philips bereits im zweiten Quartal wieder in die schwarzen Zahlen geschafft. Für eine Entwarnung ist es jedoch laut der Geschäftsführung zu früh. Man bleibe mittelfristig vorsichtig, hiess es.