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Pharmaunternehmen Siegfried mit weniger Umsatz nach neun Monaten

In einem Labor von Siegfried (Archiv)

In einem Labor von Siegfried (Archiv)

Das Zofinger Pharmaunternehmen Siegfried hat in den ersten neun Monaten 2009 einen Umsatzrückgang von 5,6 Prozent auf 201,5 Mio. Fr. erlitten. In Lokalwährung ergab sich ein Minus von 6,5 Prozent.

Um eine einmalige Lizenzzahlung für ein Biogenerikum im Geschäftsjahr 2008 bereinigt ist der Umsatz um 0,8 Prozent (-0,2 Prozent in Lokalwährungen) gestiegen, wie Siegfried mitteilte.

Das Geschäft mit pharmazeutischen Wirkstoffen (Siegfried Actives) erzielte einen Umsatz von 154,9 Mio. Franken. Das ist ein Plus von 16,4 Prozent. In Lokalwährungen betrug die Zunahme 13,9 Prozent. Trotz des anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfelds mit pharmazeutischen Wirkstoffen habe diese Geschäftseinheit im dritten Quartal eine verbesserte Auslastung erzielt.

Deutlich schlechter lief das Geschäft der Generika-Sparte (Siegfried Generics). Hier ging der Umsatz um um 42,1 Prozent auf 46,6 Mio. Fr. zurück. In Lokalwährungen beträgt das Minus 40,2 Prozent. Ohne die Lizenzzahlung wäre der Generika-Umsatz um 30,4 Prozent zurückgegangen.

Im vierten Quartal werde sich der Umsatz der Gruppe im Rahmen des Vorjahres entwickeln, heisst es weiter. Für 2009 werde deshalb ein gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufiges Umsatzergebnis im Basisgeschäft (ohne die Lizenzzahlung im 2008) erwartet.

Das operative Ergebnis werde im zweiten Halbjahr - wie bereits angekündigt - durch Restrukturierungskosten und leicht höheren Aufwendungen für das Inhalations-Projekt geprägt sein. Mit einer Verbesserung des operativen Resultats rechnet Siegfried im Jahr 2010.

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