Im Medikamentenhandel (Galenica Santé), dem umsatzmässig grösseren Geschäftszweig, verzeichnete Galenica 2014 Erlöse von 2,78 Mrd. Franken. Das entspricht einem Plus von 0,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Im Pharmageschäft (Vifor Pharma) legte Galenica beim Umsatz um 6,6 Prozent auf 706,2 Mio. Fr. zu. Das Unternehmen verwies auf das niedrigste Grippeaufkommen seit vier Jahren und den regnerischen Sommer, der sich insbesondere negativ auf den Absatz des Kernprodukts Anti-Brumm ausgewirkt habe.

Die Einnahmen aus den Lizenzgebühren von CellCept bezifferte Galenica auf 91,8 Mio. Franken, nach 100,2 Mio. Fr. im Vorjahr.

Aus aktuellem Anlass äusserte sich der Konzern auch zur Entscheidung der Schweizerischen Nationalbank, den Euro-Mindestkurs aufzuheben. Für Galenica resultiere primär ein Fremdwährungsrisiko aus den Umsätzen in US-Dollar von Vifor Pharma, hiess es. Dank eigenen Vertriebsgesellschaften und Einkäufen in Euroländern könne das Währungsrisiko in der Eurozone gemildert werden.