Peter Wanner ist Verleger des Jahres 2018. Er ist der erste Schweizer, der diese Auszeichnung ein zweites Mal bekommt, zwölf Jahre nach seiner ersten Wahl. "Der Wanner von 2018 ist aber mit dem Wanner von 2006 nicht zu vergleichen. Damals war er ein regionaler Zeitungsverleger, heute kontrolliert er den drittgrössten nationalen Presse-, Radio- und TV-Konzern", schreibt Chefredakteur Kurt Zimmermann in der aktuellen Ausgabe des "Schweizer Journalist", der heute erschienen ist.

Das Branchenmagazin zeichnet seit zwölf Jahren aussergewöhnliche Persönlichkeiten im Schweizer Medienmanagement aus, die mit ihrer Arbeit die wirtschaftliche Grundlage für Journalismus sichern. Unter anderem 2016 Christoph Tonini von Tamedia, davor Marcel Kohler von "20 Minuten" (2015) und Michael Ringier (2014).

2018 hat sich eine hochrangige Jury aus Managern, Chefredakteuren und Werbern für Peter Wanner entschieden. Der Verwaltungsratspräsident des neuformierten Medienkonzerns CH Media hat sein Lebenswerk "spektakulär abgerundet, indem er die AZ Medien und die NZZ-Regionalmedien zusammengeführt hat".

Auf Platz zwei ist Gilbert A. Bühler, Direktor der "Freiburger Nachrichten". Er investierte stark in den Journalismus und sicherte langfristig die Selbstständigkeit seines Hauses.

Auf Platz drei ist Camille Roseau, die stellvertretend für das Verlagsteam der "Wochenzeitung" ("WOZ") steht. Die "WOZ" schrieb zuletzt ein Rekordjahr, Auflage und Gewinn stiegen weiter.

Auf der Shortlist 2018 des "Schweizer Journalist" standen insgesamt acht Namen zur Abstimmung, darunter Marc Walder, CEO und Miteigentümer von Ringier, Etienne Jornod, Präsident der NZZ-Gruppe, und Gilles Marchand, Generaldirektor der SRG.