Paradeplatz
Coop umgeht «The Squid Game», ein Start-up will keine Löhne bezahlen – und plant die Migros etwa eine Coca-Cola-Kopie?

Ein Blick auf die etwas anderen Wirtschaftsgeschichten der Woche: Die neusten «Paradeplatz»-Meldungen.

SaW-Redaktion
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Auf Amazon.de erhältlich: Kostüme der erfolgreichen Netflix-Serie «The Squid Game».

Auf Amazon.de erhältlich: Kostüme der erfolgreichen Netflix-Serie «The Squid Game».

Screenshot Amazon.de

Lassen sich da Migros-Chef Fabrice Zumbrunnen und Coop-Chef Philipp Wyss Umsatz entgehen? Wie die US-Zeitschrift Variety schreibt, wird dieses Jahr an Halloween vor allem ein Thema dominieren - die koreanische Netflix-Show «The Squid Game». Schon jetzt sei die Nachfrage nach entsprechenden Kostümen riesig. Doch weder bei Microspot (Coop) noch bei Galaxus (Migros) lassen sich entsprechende Kostüme finden. Gut möglich, dass ihnen der brutale Serienhit schlicht und einfach zu blutrünstig ist.

Die Start-Up-Welt treibt teils seltsame Blüten. Das zeigt sich an mynaanu, einer Herstellerin veganer Kekse von Julia Devecchi. Die Firma vergab zuletzt Stellen für eine Küchenhilfe und ein «Frontend Developer Internship». Das Startup sei flexibel bei den Arbeitszeiten, heisst es im Inserat. Nur: Bezahlt wird nichts. Auf Twitter brauchte mynanuu für den Spott nicht zu sorgen: «Ich komme als Testesser. Bezahlen tue ich nichts, essen fast alles», schrieb jemand.

Oh la la, was plant Armando Santacesaria denn da? Gut möglich, dass der Chef der Migros-Industriebetriebe schon bald eine Coca-Cola-Kopie auf den Markt bringt. Dies legt zumindest ein Markenregistereintrag der Genossenschaft nahe. Denn die Migros möchte sich die Marke «Colala!» sichern. Noch sei nichts spruchreif, heisst es von offizieller Seite.

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