Logistik
Panalpina im ersten Quartal zurück in der Gewinnzone

Dem Logistikdienstleister Panalpina ist im ersten Quartal die Rückkehr in die Gewinnzone gelungen. Bei einem um 2,4 Prozent höheren Umsatz von 1,60 Mrd. Fr. resultierte unter dem Strich ein Gewinn von 14,3 Mio. Franken.

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Panalpina-Gebäude in Basel

Panalpina-Gebäude in Basel

Keystone

Im Vorjahr wies Panalpina noch einen Verlust von 40,9 Mio. Fr. aus. Damals drückten aber Rückstellungen für Kartellstrafen der EU und der Schweiz in Höhe von 59 Mio. Fr. das Ergebnis.

Den Bruttogewinn, der die aussagekräftigere Messgrösse für die Leistungsfähigkeit eines Logistikunternehmens darstellt, konnte Panalpina im ersten Quartal um 0,5 Prozent auf 365,8 Mio. Fr. steigern, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Das operative Ergebnis (Ebit) erreichte 18,5 Mio. Franken, nachdem 2012 auf dieser Stufe noch ein Verlust von 35,6 Mio. Fr. stand.

Panalpinas Logistik-Division wuchs um 13 Prozent. Gut entwickelt hat sich auch die Division Seefracht. Panalpina beförderte 7 Prozent mehr sogenannte 20-Fuss-Container (Twenty-foot Equivalent Unit TEU), ein Mass für Kapazitäten von Containerschiffen und Hafenumschlagsmengen. Noch nie lag dieser Wert in einem ersten Quartal höher als in den ersten drei Monaten des Jahres, schreibt Panalpina.

Die niedrigere Profitabilität pro Transporteinheit sei mit den höheren Volumen mehr als ausgeglichen worden, was zu einem Anstieg des Bruttogewinns um 2 Prozent auf 117 Mio. Fr. geführt habe, schreibt das Unternehmen weiter.

Mit der Luftfracht hatte Panalpina hingegen mehr Schwierigkeiten. Die Volumen gingen um 3 Prozent zurück und schrumpften damit leicht stärker als der Markt, der Einbussen von 2 Prozent hinnehmen musste.

Gemäss der scheidenden Konzernchefin Monika Ribar wird die Luftfracht das Sorgenkind des Unternehmens bleiben. "Mit Blick in die Zukunft stimmt uns die Entwicklung in der Seefracht und Logistik zuversichtlich. In der Luftfracht bleiben die Marktaussichten hingegen schwach", lässt sich Ribar in der Mitteilung zitieren. Ribar verlässt das Unternehmen Ende Mai und übergibt den Chefposten an Peter Ulber.

Wachstum in Amerika

Insgesamt konnte Panalpina in Amerika am stärksten zulegen. Der Bruttogewinn stieg um 5 Prozent auf 113 Mio. Franken. In der Region Asien-Pazifik fiel der Bruttogewinn hingegen um 8 Prozent auf 72 Mio. Franken.

Grund sind schwächere Importe nach Europa. In der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) nahm der Bruttogewinn um 2 Prozent zu auf 181 Mio. Franken.

Mit den gezeigten Zahlen hat Panalpina die Erwartungen übertroffen, welche die Finanznachrichtenagentur AWP bei Analysten erfragt hatte. Diese waren im Durchschnitt von einem Nettoumsatz von 1,57 Mrd. Fr. und einen Bruttogewinn von 356 Mio. Fr. ausgegangen.

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