Beim Nettoumsatz mit Speditionsleistungen musste per Ende September ein Rückgang um 34,7 Prozent auf 4,4 Mrd. Fr. verbucht werden, wie Panalpina bekanntgab. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT sank im gleichen Zeitraum um 77,4 Prozent auf 37,9 Mio. Franken.

Den Rückgang des Bruttogewinns um 18,5 Prozent auf 1,07 Mrd. Fr. führt Panalpina hauptsächlich auf bedeutend höhere Frachtraten im dritten Quartal zurück. Diese habe man nicht vollumfänglich auf die Kunden überwälzen können.

Für das dritte Quartal vermeldete der Konzern im Vergleich zum Vorquartal eine bedeutende Steigerung der Transportvolumina. In der Luftfracht sei ein Anstieg um 10 Prozent verzeichnet worden, in der Seefracht habe das Plus gar 13 Prozent betragen. Im Jahresvergleich betrug der Rückgang jedoch 25 respektive 18 Prozent.

Der Nettoumsatz ging im dritten Quartal im Vergleich zur Vorjahresperiode um 40,3 Prozent auf 1,4 Mrd. Fr. zurück. Beim Reingewinn betrug der Einbruch im letzten Quartal mit 4,5 Mio. Fr. gar 84 Prozent.

Für Rechts- und Beratungskosten in Zusammenhang mit laufenden Untersuchungen musste Panalpina im laufenden Jahr bisher 44 Mio. Fr. aufwenden, wie aus der Mitteilung hervorgeht. In Kanada habe die Wettbewerbsbehörde ihre Untersuchung gegen die internationale Speditionsbranche indes eingestellt. Es ging dabei um angebliche wettbewersbfeindliche Aktivitäten.