Die Entscheidung sei im nationalen Interesse getroffen worden und soll "wirtschaftlichen Nutzen bringen", sagte sie. Bedenken mehrerer Kabinettsmitglieder hätten zerstreut werden können mit dem Hinweis, dass die Intensivierung der Handelsbeziehungen zum Nachbarland nicht die nationale Sicherheit gefährde.

Die Atommächte Indien und Pakistan haben seit der Teilung des Subkontinents 1947 drei Kriege gegeneinander geführt. Zwei der bewaffneten Konflikte wurden durch den Streit um die geteilte Kashmir-Region ausgelöst, die von beiden Seiten beansprucht wird.

Der Friedensprozess begann 2004, geriet jedoch durch die blutigen Anschläge im indischen Mumbai mit 166 Toten 2008 ins Stocken. Indien macht pakistanische Islamisten für die Tat verantwortlich. Im Februar kündigten beide Länder die Wiederaufnahme der Friedensgespräche an.