Gründe hierfür seien eine Reduktion von Landverkäufen, tiefere Einnahmen in den ägyptischen Hotels, die unter Einreisebeschränkungen vorab russischer Touristen gelitten hätten und Währungsverluste, teilte ODH am Montag mit.

Der Umsatz der ODH reduzierte sich im ersten Halbjahr von 164,5 Millionen Franken in der Vorjahresperiode auf 109,4 Millionen Franken. Brutto resultierte ein Gewinn von 7,0 Millionen Franken. Im Vorjahr hatte ODH noch einen Bruttogewinn von 49,8 Millionen Franken erwirtschaftet.

Unter dem Strich stand im ersten Halbjahr 2016 ein tiefroter Verlust von 50,4 Millionen Franken, im Vergleich zu einem Gewinn von 2,9 Millionen Franken in der Vorjahresperiode.

Ohne Minderheitsanteile lag der Verlust bei 41,4 Millionen Franken, nachdem ODH in der Vorjahresperiode seinen Aktionären noch einen Gewinn von 4,0 Millionen Franken zugeteilt hatte.

Von den fünf verschiedenen Segmenten legten nur das sogenannte Destination-Management (7,4 Millionen Franken) und das Segment "andere Tätigkeiten" (16,7 Millionen Franken) leicht an Umsatz zu. Die Bereiche Hotels (48,6 Millionen Franken), Immobilien (32,1 Millionen Franken) und Land (4,6 Millionen Franken) büssten massiv an Umsatz ein.

ODH baut derzeit diese Struktur nach Segmenten um in eine auf den Destinationen basierte Struktur. Davon erhofft sich das Unternehmen mehr operative Effizienz, kürzere Entscheidungswege und eine höhere Transparenz. Zudem kündigt das ODH für das dritte Quartal den Abschluss einer Vereinbarung mit seinen Banken zur Schuldenrefinanzierung an.