Durch die Eröffnung von mehr als zwölf neuen Shops werde man in den nächsten Monaten rund 50 neue Stellen schaffen. Es gebe derzeit keine Pläne für eine Auslagerung der Shops. Wenn sich eine Auslagerung in einer späteren Phase allerdings rechnen sollte, "schauen wir uns das an".

"Ich kann nicht ausschliessen, dass wir im nächsten Jahr ein Kostenprogramm aufsetzen werden", sagte Andsjö weiter. Konkret geplant sei aber noch nichts. "Mein oberstes Ziel ist es, dass wir uns wieder klarer im Markt positionieren."

Alcatel-Lucent verliert Kunden

Beim Mobilfunknetz wechselt Orange nach fünf Jahren den Ausrüster und Betreiber: Den ausgelaufenen Vertrag mit dem Lieferanten Alcatel-Lucent habe man nicht erneuert, sagte Andsjö weiter. 2008 hatte Orange den Netzbau und -betrieb an das französisch-amerikanische Unternehmen ausgelagert.

Nun werden die Aufgaben geteilt, wie Andsjö weiter sagte: "Für den technischen Betrieb haben wir Ericsson als Partner gewählt." Wer den Netzausbau übernehme, werde in den nächsten Tagen entschieden, sagte Andsjö. Beide Netzwerkpartner würden ab 1. Januar für Orange tätig sein, sagte Sprecherin Therese Wenger auf Anfrage.

Damit verliert Alcatel-Lucent erneut einen Grossauftrag in der Schweiz. Vor kurzem hatte bereits Sunrise den Ausbau, Betrieb und Unterhalt des Mobilfunk- und Glasfasernetzes an den chinesischen Telekomausrüster Huawei vergeben.

Mitte Oktober hatte Alcatel-Lucent bekannt gegeben, dass von den weltweit 5490 Arbeitsplätzen, die gestrichen werden sollen, in Europa 3300 Stellen wegfallen, 25 davon in der Schweiz. Insgesamt beschäftigte Alcatel-Lucent Mitte Oktober hierzulande rund 400 Mitarbeitende.