Auto-Krise

Optimismus bei Volvo trotz weiterer Verluste

Sieht positive Zeichen: Volvo-Konzernchef Leif Johansson

Sieht positive Zeichen: Volvo-Konzernchef Leif Johansson

Der schwedische Volvo-Konzern fährt mit seinen Lastwagen und Bussen weiter Verluste ein. Dennoch erwartet das Unternehmen eine Besserung. Wie Volvo in Göteborg mitteilte, betrug der Verlust im dritten Quartal 2,9 Mrd. Kronen (426 Mio. Franken).

Vor einem Jahr war es noch ein Gewinn von 2 Mrd. Kronen gewesen. Im Vergleich zum zweiten Quartal konnte der zweitgrösste Nutzfahrzeughersteller der Welt seine operativen Verluste durch Kosteneinsparungen von 6,8 Mrd. auf 3,3 Mrd. Kronen senken.

Konzernchef Leif Johansson sagte: "Es gibt gewisse positive Zeichen, dass der Nachfragerückgang abebbt und jetzt eine schrittweise Erholung einsetzt." Vor allem in Asien, dem zweitwichtigsten Markt, erhole sich der Absatz, da die Wirtschaft in der Region wieder in Fahrt komme. Für 2010 erwarte Volvo auch in Nordamerika eine deutlich bessere Entwicklung.

Der Umsatz sank gegenüber demselben Vorjahreszeitraum um 31 Prozent auf 48,5 Mrd. Kronen. Volvo produziert Lastwagen und Busse als unabhängiges Unternehmen. Die Personenwagen-Sparte unter demselben Namen gehört seit 1999 zum US-Konzerns Ford. Sie steht seit letztem Jahr aber wieder zum Verkauf.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1