Der Umsatz schrumpfte um 45,5 Prozent auf rund 7,8 Mrd. Franken, wie das Unternehmen mitteilte. Magna macht einen grossen Teil des Geschäfts mit kränkelnden Auto-Riesen wie General Motors (GM) oder Chrysler und bekam die Krise auf den weltweiten Automärkten zu spüren.

Magna will gemeinsam mit der russischen Sberbank 55 Prozent an der GM-Tochter Opel übernehmen und 500 Mio. Euro an Eigenkapital in Opel investieren. Magna setzt auf staatliche Hilfen in Höhe von 4,5 Mrd. Euro.

Dabei mangelt es dem Konzern nicht an Geldreserven. Diese sind im ersten Halbjahr zwar um eine Milliarde abgeschmolzen, beliefen sich Ende Juni aber immer noch auf 1,8 Mrd. Franken.