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Ölpreis und Konjunkturdaten heben Börsen in den USA ins Plus

Börsenhändler in New York (Archiv)

Börsenhändler in New York (Archiv)

Gestützt auf Konjunkturdaten und Energiewerten haben sich die US-Börsen vom Verlust des Vortages erholt. Ein überraschend kräftiger Anstieg der Auftragseingänge für langlebige Güter weckte bei den Investoren Hoffnungen auf ein Abebben der Rezession.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 1,3 Prozent höher bei 8403 Punkten. Im Handelsverlauf pendelte er zwischen 8246 und 8434 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 legte 1,5 Prozent auf 906 Zähler zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 1,2 Prozent auf 1751 Punkte.

Neben den langlebigen Gütern liefert auch ein Rückgang der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe eine positive Überraschung. Allerdings wurden die vorangegangenen Zahlen nach oben korrigiert und die bestehenden Anträge stiegen erneut auf ein Rekordhoch.

Enttäuscht nahmen die Anleger die Daten zum Verkauf von neuen Häusern in den USA auf. Die Zahl der verkauften Eigenheime stieg im April nur leicht um 0,3 Prozent.

Auf Unternehmensseite gab es ein Auf und Ab bei den Aktien von General Motors. Nach anfänglichen Aufschlägen von über zwölf Prozent gingen sie 2,6 Prozent tiefer aus dem Handel. Zuvor hatte ein Gläubigerausschuss einem nachgebesserten Umschuldungsangebot zugestimmt. Eine Insolvenz von GM scheint dennoch bereits in den kommenden Tagen unausweichlich.

Der weitere Anstieg des Ölpreises sorgte bei den Papieren des Ölmultis Exxon für einen Kursaufschlag von 1,4 Prozent.

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