Der Dow-Jones-Index der Standardwerte legte 1,3 Prozent auf 10'406 Punkte zu. Der breiter gefasste S&P-500-Index gewann 1,5 Prozent auf 1109 Zähler und schloss damit erstmals seit Oktober 2008 über 1100 Stellen. Der Index der Technologiebörse Nasdaq stieg um 1,4 Prozent und schloss bei 2197 Punkten.

Der fallende Dollar habe die Anleger zum Einkaufen verleitet, sagte ein US-Aktienstratege. Den Kurs belastete vor allem die Uneinigkeit der USA und Chinas in Währungsfragen.

US-Notenbankchef Ben Bernanke erklärte daraufhin in einer seltenen Äusserung zur Währung, die Notenbank verfolge die Abwertung des Dollars aufmerksam und ihr Mandat werde dabei helfen, die Stärke des Greenbacks zu sichern.

Unter Druck geriet die US-Währung aber auch durch überraschend gute Umsatzzahlen der Einzelhändler. Diese verbuchten im Oktober ein Umsatzplus von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Das stützte Hoffnungen, dass der Konsum trotz zunehmender Arbeitsplatzsorgen der Amerikaner nicht einbricht und weckte Vorfreude auf das Weihnachtsgeschäft.